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| Abteilung | Seenkunde |
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Gegenstand: Die vielfältige anthropogene Nutzung der österreichischen Seen beeinflusst die Fischbestände und die Wassergüte. Es kommt zu Veränderungen der ursprünglichen Fischartengemeinschaften und zu Eutrophierungserscheinungen. In vielen österreichischen Seen sind Fischarten verschollen und / oder eingeschleppt worden. Die Nährstoffsituation unserer oligotrophen Seen zeigte einen Eutrophierungsprozess in den 1950 bis 1980er Jahren, welcher durch die Fernhaltung des Abwassers gestoppt werden konnte. Derzeit haben viele österreichische Seen wieder das ursprüngliche Nährstoffniveau erreicht, oder sie befinden sich auf dem Weg dorthin. Ziele: Erhebung der Basisdaten zur Erhaltung und Überprüfung des sehr guten (fisch)ökologischen Zustandes der österreichischen Seen, sowie die regelmäßige Überprüfung der Wassergüte der Salzkammergutseen.
Kernaufgaben: Die Untersuchung und Bewertung des fischökologischen Zustandes österreichischer Seen gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie, sowie die Langzeiterfassung der Wassergüte der oberösterreichischen und steirischen Salzkammergutseen sind unsere derzeitigen Hauptaufgaben. Weitere wichtige Tätigkeitsfelder sind die Standardisierung von Fischbestandserhebungen, die Erstellung von Konzepten für eine gewässerverträgliche Bewirtschaftung von Fischbeständen, hydroakustische Fischbestandserhebungen und Untersuchungen zur Ökologie der Renken und Seesaiblinge.
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