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FDB

Fischdatenbank des Bundes (FDB) PDF Drucken

Ausgehend von der Fischdatenbank Austria (FDA), wurde am Umweltbundesamt (UBA) die Fischdatenbank des Bundes (FDB) aufgebaut. Es handelt sich dabei um einen Auszug aus der FDA: Relevante Ergebnisse wie Bestandsberechnungen und Bewertung nach dam Fisch Index Austria (FIA) sind in dieser neuen Datenbank enthalten.

Vorarbeiten und Planung für dieses Projekt begannen im Frühjahr 2007, seit Sommer 2008 wurde an der Umsetzung gearbeitet und in den letzten Monaten umfangreiche Tests durchgeführt. In allen Phasen war das BAW-IGF intensiv (im Bezug auf know how wie auch Zeitaufwand) miteinbezogen.

Die FDB ist im Portalverbund des Lebensministeriums integriert und kann von berechtigten Personen der öffentlichen Verwaltung aufgerufen werden. Die FDA und in weiterer Folge die FDB ist das zentrale Instrument zur Bearbeitung der Fischdaten welche im Monitoringprogramm der GZÜV (Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie) erhoben werden. Seit 2007 wurden ca. 700 Aufnahmen aus dem Monitoring- und Sondermessprogramm bearbeitet, im Jahr 2009 werden es etwa 200 sein. Zusätzlich zu diesen Aufnahmen wurden im Zuge einer Erstbefüllung auch Aufnahmen aus dem Datenbestand der FDA übertragen, welche im Auftrag von Landesregierungen erhoben wurden. Zum Zeitpunkt der Freischaltung der FDB sind so bereits etwa 1200 Aufnahmen enthalten. Die Aktualisierung (Übertragung neuer Daten von der FDA an die FDB, Übernahme des in der FDB gesetzten Status in die FDA) erfolgt täglich. Die FDB stellt eine wichtige Vereinfachung der Abläufe dar, weil die Landesregierungen als Auftraggeber nun direkten Zugriff auf ihre Daten haben.


Workflow am Beispiel GZÜV-Befischungen

FDA, lokal am BAW-IGF in Scharfling
Die Rohdaten einer Befischung werden vom Auftragnehmer (z. B. Technisches Büro) in die FDA-Datenerfassung (ein offline-Eingabeprogramm für die FDA) eingegeben, dabei erfolgt auch eine erste automatische Validierung der Daten. Es werden ‚Importfiles’ im XML-Format generiert, welche an das BAW-IGF übermittelt und dort in die FDA eingespielt werden.
Nach Kontrolle, Berechnung und Bewertung (FIA) der Daten wird in der FDA pro Aufnahme (=ein Befischungstermin an einer Befischungsstrecke) ein Standardbericht erzeugt, welcher an den Auftragnehmer geschickt wird. Mittels einer automatischen Antwortfunktion in diesem Bericht, kann der Auftragnehmer seine Diskussion der Ergebnisse zurück an das BAW-IGF übertragen.

FDB, online zugängliche Datenbank am UBA (im Auftrag des BMLFUW)
Die nun durch die Diskussion vervollständigte Aufnahme wird per Schnittstelle an die FDB übergeben, wo durch Gewässerökologen der Landesregierungen die Plausibilitätskontrolle der Ergebnisse erfolgt.
Die relevanten Ergebnisse von freigegebenen Aufnahmen können in weiterer Folge automatisch von der FDB in die H2O-Datenbank überspielt werden. Für die Zukunft ist auch eine Anbindung an das WISA geplant.

Änderungen an den Daten können ausschließlich in der FDA erfolgen, die FDB ist eine read-only-Datenbank. Ausschließlich das Ergebnis der Plausibilitätsprüfung wird in der FDB gesetzt, und anschließend über die FDA/FDB-Schnittstelle zurück an die FDA übertragen.

 
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