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Fischökologisches Bewertungsschema für Österreich und Slowenien - Interreg IIIa Projekt in Zusammenarbeit mit der Kärntner Landesregierung, dem Umweltbundesamt und Slowenien.
Im Zuge der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie sind auch Grenzgewässer fischökologisch zu bewerten. Österreich und Slowenien haben sich darauf geeinigt, dass der Abschnitt an der Drau zwischen Lavamünd und Dravograd, der die gemeinsame Grenze bildet, einen eigenen Wasserkörper darstellt. Zur Untersuchung dieses gemeinsamen Wasserkörpers, sowie zur Erarbeitung eines fischereilichen Bewertungsschemas für Österreich und Slowenien wurde das Interreg III A-Projekt „FIBEWAS“ ins Leben gerufen und Mittel von Seiten der Europäischen Union genehmigt. Mit den fischökologischen Untersuchungen wurde im Mai 2006 begonnen, wobei der gesamte Stauraum der Drau zwischen Lavamünd und Dravograd auf einer Länge von ca. 10 km erfasst wird. Die Untersuchungen wurden gemeinsam mit dem Kärntner Institut für Seenforschung, dem Umweltbundesamt Wien und slowenischen Partnern (EBRA aus Logatec) durchgeführt. Das Projekt soll bis April 2008 dauern. Im Zuge der fischökologischen Untersuchungen kam ein breites Spektrum an Methoden von der Elektrobefischung über Netz- und Reusenbefischungen bis zur Hydroakustik zum Einsatz; die Felduntersuchungen wurden im Mai 2007 abgeschlossen. Ziele des Projektes sind die fischökologische Beurteilung des gemeinsamen Wasserkörpers an der Drau, die Schaffung einer Datengrundlage für die österreichisch-slowenische Draukommission, sowie das Sammeln von Erfahrungen für die weitere Vorgangsweise bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und der Bewertung von großen, erheblich veränderten Fließgewässern. |